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Regelungstechnik aus München: Drei Vorträge bei der CoDIT 2026 in Bari
Drei Promovierende des IMM haben auf der CoDIT 2026 in Bari aktuelle Forschungsergebnisse zur Regelungstechnik vorgestellt, von Fehlerdetektion in Echtzeit bis zu robusten UAV-Formationen.
30/08/2026
Gleich drei Promovierende des Instituts für Mensch und Mobilität (IMM) haben ihre aktuellen Forschungsarbeiten auf der 12th International Conference on Control, Decision and Information Technologies (CoDIT 2026) vorgestellt. Die Konferenz fand an der Politecnico di Bari in Italien statt und bot eine internationale Plattform für den Austausch zu Regelungstechnik, Entscheidungsprozessen und Informationstechnologien.
Mit dabei waren Sophia Schorer, Sabine Wisbacher und Tobias Augustin, die jeweils eigene Beiträge aus ihrer Promotionsforschung präsentierten.
Sophia Schorer: Fehlerdetektion in Echtzeit
Unter dem Titel „The Extended Nullspace-Based Fault Detection and Isolation Filter“ (gemeinsam mit Manuel Pusch und Daniel Ossmann) stellte Sophia Schorer eine neuartige Methode zur Detektion und Lokalisierung von Fehlern in nichtlinearen Systemen vor. Damit lässt sich fehlerhaftes Verhalten, etwa bei unbemannten Luftfahrzeugen, anhand messbarer Größen und mittels Echtzeit-Berechnungen erkennen.
Tobias Augustin: Robuste Formationsflüge von UAVs
Tobias Augustin stellte in „Robust Performance Analysis of Leader-Follower Systems Using Integral Quadratic Constraints“ (gemeinsam mit Felix Biertümpfel, TU Dresden, und Daniel Ossmann) eine Methode zur Analyse der Formationsrobustheit von UAV-Formationen vor. Sie untersucht, wie stabil solche Formationen gegenüber Unsicherheiten und externen Störungen am Ende einer Trajektorie bleiben.
Sabine Wisbacher: Effiziente Morphing-Rotoren
Sabine Wisbacher präsentierte mit „Optimized Model-Free Extremum Seeking Control for Morphing Rotor Systems“ (gemeinsam mit Daniel Ossmann) ein Ergebnis aus dem Projekt ARCTIS. Ihr optimiertes Regelungskonzept ermöglicht es, bei gleichbleibendem Schub den Leistungsbedarf von Hubschrauberrotoren mit Morphing-Technologie zu reduzieren.